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Altert mein Hund vorschnell?

Gefühlt gestern noch hatte der 7-jährige Doggenrüde Balu den Kopf voller Flausen und heute? Schlurft er gemächlich daher. So oder so ähnlich geht es vielen Vierbeinern, wenn sie älter werden. Und die Halter wundern sich: Ist er dafür nicht eigentlich noch zu jung? In ihrem Buch “Anti-Aging für Hunde: 20 Dinge, die das Leben verlängern” zeigt uns Alina Nierhaus, woran wir erkennen können, ob unser Hund vorschnell altert.

Der altersmüde Balu und seine Schwester, die rüstige Babsy

Balus Gesicht ist ganz grau und er spielt nicht mehr gerne mit anderen Hunden. Sein Lieblingsplatz ist auf der großen Couch. Außerdem leidet er an Niereninsuffizienz und seine Sehkraft lässt nach. Babsy, seine Wurfschwester, ist ganz anders. Voller Elan rennt sie neben dem Fahrrad her und scheint auch ansonsten fitter zu sein. Wo Balu schlaff und dünn wirkt, scheint sie vor Kraft und Muskulatur zu strotzen. Jede geworfene Frisbeescheibe apportiert sie mit Freude. Obwohl sie auf den Tag gleich alt sind, scheinen Jahre zwischen ihnen zu liegen.

Ein Möhrchen am Tag, hält den Hund im Alter stark

Das könnte an freien Radikalen liegen. Forscher fanden heraus, dass es an der Wachstumsphase liegt. Große Hunde wachsen in den ersten 2 Jahren so schnell, dass sich im Körper viele freie Radikale bilden. Wie kleine Terroreinheiten rasen diese durch den Körper und zerstören dabei Proteine, Lipide und DNA. So setzen sie den Alterungsprozess schon früh in Gang. Mit anderen Worten: Die großen Hunderassen sterben deshalb früher, weil der Prozess des Wachsens für ihre Zellen so anstrengend ist, dass diese sich auch in späteren Jahren nicht mehr davon erholen. Damit lässt sich auch erklären, warum sich Hunde von anderen großen Tieren in der Natur unterscheiden. Denn dort ist es umgekehrt. Große Tiere leben länger als kleine.

Ein Beispiel? Afrikanische Elefanten werden 60-70 Jahre alt, Zwerghamster haben eine Lebenserwartung von 2 Jahren. Kann man was dagegen machen? Ja, in der Tat. Denn heute wissen wir, dass wir freie Radikale im Körper binden können. Mit Antioxidantien. Dazu gehören Vitamin C und E, Selen und Zink. Unter anderem sind sie in ampelfarbigem Obst und Gemüse wie Karotten und Möhren enthalten. Wer seinem wuchsstarken Hund während der Aufzucht also täglich ein Möhrchen zum Knabbern gibt, kann Zellstress verhindern und sein Altern verlangsamen. Es funktioniert auch noch im fortgeschritteneren Alter. Nicht mehr so effektiv, weil die Zellschäden durch die freien Radikale schon stattgefunden haben – aber es bringt immer noch etwas.

Jeder Hund ist so alt, wie er sich fühlt

Es gibt das chronologische und das biologische Alter. Was ist der Unterschied? Das chronologische Alter ist das tatsächliche Alter. Gerechnet ab dem Zeitpunkt der Geburt. Das biologische Alter ist der Zustand, in dem der Hund sich befindet. Wie gut läuft sein Stoffwechsel, wie gut arbeitet sein Gehirn, und sieht und hört er noch alles? Tierärzte beschreiben mit dem biologischen Alter den physiologischen und den psychologischen Abbau von Körperzellen und den fortschreitenden Verlust von kognitiven und sensorischen Fähigkeiten. So können auch Wurfgeschwister wie Balu und Babsy so unterschiedlich altern. Die Frage ist nur – warum altert der eine schneller als der andere? Die Antwort lautet: Körper-Seele-Geist – Balance.

Du möchtest mehr wissen rund um das Thema Anti-Aging bei Hunden? Und wünschst dir auch für deinen Vierbeiner ein möglichst langes, erfülltes Leben? In dem Buch “Anti-Aging für Hunde: 20 Dinge, die das Leben verlängern” gibt Alina Nierhaus wertvolle Tipps an die Hand, die uns dabei helfen. Mit System. Hier bestellen!

Alina Nierhaus

Anti-Aging für Hunde: 20 Dinge, die das Leben verlängern

Format 17 x 24 cm

ISBN 978-3-910503-05-2

108 Seiten mit Bildern, Klappenumschlag.

Auch als digitales PDF zum Download im Shop erhältlich.

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