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Warum tut sie das? | Katzen verstehen lernen

Unsere Tiger sind zuckersüß, abenteuerlustig, unterhaltsam und noch so viel mehr. Wir lieben sie genau so, wie sie sind. Und das, obwohl sie manchmal Dinge tun, die wir nicht verstehen. Wir erklären dir, was diese Dinge bedeuten.

Ihre „fünf Minuten“

Wer sich jetzt denkt – das macht doch nur meine Katze – hat falsch gedacht! Die meisten Samtpfoten haben zwischendurch so viel Energie, dass sie wie wild durch ihr Zuhause laufen, nervös umher sehen und dabei auch ab und zu lustige Laute von sich geben. Dabei fragt man sich häufig: Was genau ist jetzt passiert, dass sie sich so verhält? Tatsächlich gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keine eindeutige Erklärung für die kätzischen „fünf Minuten“.

Doch Experten sind sich sicher, dass unsere Miezen so ihre Energie und ihren Stress abbauen. Vor allem morgens und abends sind sie voller Jagdlust und jede kleinste Bewegung, jedes noch so kleine Geräusch bringt sie auf Hochtouren. Junge Katzen strotzen umso mehr vor überschüssiger Energie und flitzen daher am häufigsten durch ihre vier Wände.

Auf deinen Sachen schlafen

Ganz egal, was es ist – Katzen schlafen gerne auf unseren Sachen. Meistens sind das unsere Klamotten. Da erklärt sich das Ganze relativ leicht: Unsere Kleidung riecht nach unserem Körpergeruch und das gibt der Katze ein gutes Gefühl. Vermutlich fühlt sie sich dann sicher und kann besonders gut darauf schlafen. Wurde das Kleidungsstück gerade noch getragen, ist es noch warm und fast wie eine kleine Wärmedecke. Kein Wunder, dass die Samtpfote ihr Nickerchen dort halten will, oder?

Aber was bedeutet es, wenn sich deine Katze z.B. auf deine Tastatur legt? Oder auf das Buch, das du gerade liest? Auch hier lohnt es sich, wie eine Katze darüber nachzudenken. Sie sieht dich stundenlang dort sitzen, und wird kaum beachtet. Pfft – ist ja langweilig … Also legt sie sich natürlich direkt in dein Blickfeld, dass du sie nun beachten musst. Nimm dir also ruhig eine kleine Pause und schenk ihr ein wenig gemeinsame Zeit!

Vor der Tür miauen, und dann nicht reinkommen

Katzen hassen geschlossene Türen. Wo auch immer sich eine geschlossene Tür findet, die beispielsweise sonst immer offen ist, geht das Theater los. Es wird miaut, gekratzt, mit allen Mitteln protestiert. Wir geben also nach und öffnen die Tür. Katze steht vor uns, sieht uns an – und bleibt stehen. Oder noch schlimmer: Sie dreht sich um und geht.

Wozu also der Aufstand? Katzen haben Reviere, und die wollen sie immer gut im Blick haben. Ist ein Bereich ihres Reviers abgesperrt, fühlen sie sich unwohl. Sie wollen etwas mehr Kontrolle haben und selbst entscheiden, ob und wann sie die Räume in ihrem Zuhause betreten.

Das Streicheln erst genießen, dann hassen

Es ist eins der typischen Klischees über unsere Samtpfoten: Sie wollen erst gestreichelt werden, schmiegen sich an, und dann fahren sie ihre Krallen aus und greifen an! Zugegeben – ja, das kommt manchmal leider vor. Auch hier sollten wir verstehen, dass Katzen nun mal anders sind als wir Menschen. Denn sie bevorzugen häufig kürzere Streicheleinheiten.

Dazu kommt, dass die Samtpfoten ihr Desinteresse oft schon vorher zeigen, wir ihre Körperhaltung allerdings nicht richtig lesen. Zurückgelegte Ohren, ein starrer Blick sowie ein wedelnder Schwanz sind alles Anzeichen dafür, dass die Streicheleinheit lieber unterbrochen werden sollte.

Sich in einen winzigen Ort quetschen

Pappkartons sind für Katzen einfach unwiderstehlich. Dabei ist die Größe scheinbar ganz egal, denn sie versuchen immer, sich klein zu machen und hineinzuquetschen. Aber warum?

Einer der Gründe für die Liebe zum engen Raum ist Sicherheit. Die Miezen fühlen sich versteckt – also ist es übrigens oft auch besser, sie nun in Ruhe zu lassen, um ihr dieses Sicherheitsgefühl zu belassen.

Außerdem ist das Jagen aus einem versteckten, kleinen Ort ebenfalls leichter. Denn auch für die Beute ist die Katze schlechter sichtbar, was die Voraussetzungen für einen Angriff perfekt macht! Eigentlich verständlich, oder?

Titel: pexels

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