Die 7 größten Erziehungsfehler bei Hunden

Niemand ist ohne Fehler. Klar. Nur manche Erziehungsfehler kannst du einfach vermeiden, wenn du sie kennst. Schließlich ist da ja noch ein weiteres Lebewesen betroffen…

1. Intellektuelle Fehleinschätzungen

Wer Hunden unterstellt, dass sie etwas absichtlich falsch machen oder gar in böser Absicht handeln, wird schnell über das Verhalten seines Hundes erbost sein und entsprechend reagieren. Mit all den negativen Folgen für die Mensch-Hunde-Beziehung. Daher: Hunden niemals Absicht unterstellen, wenn etwas nicht so klappt, wie geplant.

2. Unklare Kommunikation

Weniger reden und mehr Körpersprache – das hilft, wenn es mit der Erziehung nicht klappen will. Wer in der Erziehung des Hundes wirklich Fortschritte machen möchte, der muss daher vor allem auf seine Körpersprache achten. Um diese zu trainieren, einfach mal mit befreundeten Hundehaltern gemeinsam Gassi gehen (oder wandern) und dabei gegenseitig darauf achten, wie die Körpersprache ist. Passt die gezeige Körpersprache zum Kommando oder ist sie missverständlich?

3. Falsche Erwartungen

Foto: Adobe Stock/JackF

Nicht jeder Hund hat das Potenzial von „Lassie“. Und auch wir Menschen sollten einsehen, dass mit Druck oder gar Gewalt in der Hundeerziehung keine wirklichen Erfolge zu erzielen sind. Statt das unerreichbare Maximum erreichen zu wollen, warum konzentrieren wir uns nicht auf das Machbare? 

4. Planlos agieren

Der Hund läuft Richtung Feld – und der Halter ruft und ruft, dass der Hund zu ihm zurückkommen soll. Natürlich kommt der Hund nicht und der Halter hat keine Chance, sein Kommando durchzusetzen. So funktioniert Erziehung nicht. Bevor man seinen Hund ruft, sollte man überlegen, welche Strategie man hat, wenn er das Kommando ignoriert wird. Denn wer nur (erfolglos) hinterherruft, zeigt dem Hund höchstens, dass ein menschliches Rufen keine Konsequenzen für den Hund hat. Wird hingegen die Richtung gewechselt oder sich versteckt, wird der Hund sehr schnell lernen, was einmaliges Rufen zu bedeuten hat.

5. Falsch belohnen

Foto: Adobe Stock/Phiafotografie

Macht ein Hund etwas gut, erhält er eine Belohnung, z.B. ein Leckerli oder ein Lob. Oft passiert es aber, dass Hunde auch dann belohnt werden, wenn sie eine Sache nur unzureichend gemacht werden. Der Mensch möchte seinen Hund so motivieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Erst wenn ein Kommando sofort und richtig ausgeführt wird, gibt es die Belohnung. 

6. Inkonsequent sein

Hunde lernen permanent. Vor allem durch unsere Handlungsweise. Sind wir inkonsequent, sind sie es auch. Denn wenn Hund mal etwas darf, und dann beim nächsten Mal wieder nicht, ist der Lernwert gleich Null. Daher gilt: Stets geduldig und beharrlich sein, denn nur so lernt der Hund, was er darf und was nicht.

7. Zu wenig Auslastung

Foto: Adobe Stock/Javier Brosch

Schnell nach der Arbeit eine Runde um den Block, und das war es mit der Bewegung für heute? Das kann nicht gut gehen. Denn dann ist der Vierbeiner bei dem kurzen Ausflug total überdreht. Er ist froh, dass er sich bewegen und austoben kann – und wird Kommandos vermutlich in seinem Bewegungseifer gar nicht mitbekommen. Daher immer für ausreichend Bewegung sorgen! 

Wenn du diese Tipps beherzigst und darauf achtest, wird alles gut …


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