Der HundertHaar® Zauberschaum ist da: ein Pfotenreiniger für Hunde und Katzen, der ohne Wasser arbeitet und trocken abgewischt wird. Seit dem 3. September ist er im Good4Pets Store zu haben.
Was der Zauberschaum macht
Der Zauberschaum ist ein Reinigungsschaum für Pfoten, der ohne Wasser auskommt. Er kommt in einer 200-ml-Pumpflasche, und auf der Pumpe sitzt eine weiche Silikonbürste. Der Schaum wird also nicht aufgesprüht und dann verrieben, sondern direkt mit der Bürste dort eingearbeitet, wo der Schmutz sitzt: an den Ballen und zwischen den Zehen. Danach wird trocken abgewischt. Kein Abspülen, kein Nachwischen, kein Fettfilm auf Fliesen, Laminat oder Autositz.
Drei Handgriffe je Pfote
- Aufschäumen. Ein bis zwei Mal auf die Pumpe drücken, direkt auf die Pfote oder auf die Hand. Bei Katzen besser auf die Bürste, das nimmt den Schreckmoment.
- Einarbeiten. Mit der Silikonbürste über die Ballen und durch die Zehenzwischenräume, ohne Druck.
- Trocken abwischen. Fertig.
Gereinigt wird mit milden Waschsubstanzen auf Aminosäurebasis aus Oliven- und Kokosbasis, dazu Betain für die Schaumstruktur. Nicht enthalten sind ätherische Öle, Mineralöl, Silikone, Parabene und Farbstoffe. Der Schaum ist für Hunde und Katzen freigegeben, bei Katzen ausschließlich an den Pfoten und nicht auf Fell oder Körper. Hergestellt wird er in der EU, ohne Tierversuche, weder für das fertige Produkt noch für die Rohstoffe.
Pfotenreiniger für Hunde und Katzen, ohne Wasser und ohne Ausspülen, mit weicher Silikonbürste auf der Pumpe. 14,90 Euro im Good4Pets Store. Zum Start gibt es mit dem Code PFOTE10 zehn Prozent auf die vier HundertHaar®-Pflegeprodukte: Zauberschaum, Trimmstriegel, Blueberry Heaven und die Massage- und Shamponierbürste.
Zum Zauberschaum im StoreWarum Pfoten überhaupt ein Thema sind
Der Dreck, auf den es ankommt, ist nicht der Matsch am Bein. Es ist das, was zwischen den Zehen sitzen bleibt: Splitt, kleine Steinchen, Sand, Eisklümpchen, im Sommer Staub und Pflanzenteile. Dort ist die Haut dünn, dort reibt jeder Schritt, und dort schaut kaum jemand nach.
Für Hunde kommt hinzu, wo sie unterwegs sind. Über 80 Prozent der Hunde in Deutschland leben mit ihren Menschen in Städten, fast ein Drittel davon in Großstädten. Diese Zahlen hat der ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche zusammengetragen. Gehwegplatten, Asphalt, Tiefgaragen, im Winter gestreute Straßen: Das ist der normale Untergrund, und alles, was dort liegt, kommt mit herein.
Streusalz ist dabei mehr als eine Verschmutzung. Der ZZF beschreibt den Mechanismus so: Streusalz entzieht den Pfoten Feuchtigkeit, trocknet die Ballen aus und verursacht Schmerzen, wenn die Ballen schon spröde sind. Patrick Schwalm, Vorsitzender der Fachgruppe Heimtierpfleger beim Verband, wird darin deutlich: Schon kleinste Hautrisse können „ein unangenehmes Brennen hervorrufen“, wenn gelöstes Salz in die Poren der Ballen eindringt. Der Verband rät deshalb, das Salz nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abzuwaschen und dabei mit den Fingern langsam durch den felligen Bereich zwischen den Hundezehen zu streichen. Und er rät ausdrücklich dazu, den Hund die Pfoten nicht ablecken zu lassen und ihn keinen verschmutzten Schnee fressen zu lassen, weil das die Magenschleimhaut reizen kann, bis hin zu einer akuten Gastritis.
Das Wichtigste in Kürze
Der kritische Schmutz sitzt zwischen den Zehen, nicht auf dem Fell. Er gehört weg, bevor das Tier sich hinlegt oder die Pfoten ableckt. Und er entsteht fast immer dort, wo gerade kein Wasser in Reichweite ist.
Genau das ist der praktische Haken am Fußbad. Fachlich ist es der gründlichere Weg, nur passt es selten zum Tagesablauf. Der Schmutz entsteht am Waldrand, auf dem Parkplatz, im Treppenhaus, an der offenen Kofferraumklappe. Bis der Hund an der Schüssel steht, ist er schon durch den halben Flur gelaufen. Ein Reiniger, der ohne Wasser arbeitet, verlegt die Reinigung an die Stelle, an der der Schmutz noch frisch ist. Er ersetzt kein Fußbad nach einer Matschtour, aber er ist der Unterschied zwischen einmal kurz abwischen und gar nichts tun.
Wenn ein Hund bei jeder Art von Pflege ausweicht, steckt oft ein Werkzeugproblem dahinter, das sich auf die ganze Routine legt. Wie das entsteht, steht in unserem Beitrag dazu, warum viele Hunde das Bürsten meiden.
Bei Katzen kommt das Putzverhalten dazu
Katzen putzen sich die Pfoten, jeden Tag und mehrmals. Was auf der Pfote liegt, landet damit früher oder später im Maul. Das gilt für Streusalz genauso wie für jedes Pflegemittel, das jemand aufträgt.
Dazu kommt eine Besonderheit im Stoffwechsel. Der Katze fehlt das Enzym Glucuronyltransferase weitgehend, mit dem andere Säugetiere bestimmte Fremdstoffe abbauen und ausscheiden. Dadurch ist sie besonders empfindlich gegenüber Phenolen und phenolischen Verbindungen, wie sie in manchen ätherischen Ölen vorkommen. Das MSD Veterinary Manual nennt das Putzverhalten der Katze ausdrücklich als zusätzlichen Aufnahmeweg, über die Haut und über das Maul. Hunde haben diesen Enzymmangel nicht, gefährdet sind sie aber ebenfalls.
Konzentrierte ätherische Öle gehören auf keine Pfote
Konzentrierte ätherische Öle sollten nie direkt auf ein Tier aufgetragen werden, und Katzen sind dabei besonders empfindlich. Viele Pfotenmittel für Hunde enthalten sie, weil sie schneller einziehen als Fett. Prüfe deshalb bei jedem Mittel, das auf eine Katzenpfote soll, die Inhaltsangabe, und verwende Produkte, die ausdrücklich für Katzen freigegeben sind.
Ein Pfotenbad ist bei den meisten Katzen ohnehin keine Option. Wer es trotzdem versucht, hat danach eine nasse Katze, eine nasse Küche und eine Katze, die beim nächsten Mal nicht mehr kommt. Der Handgriff, der funktioniert: den Schaum auf die Bürste geben statt auf die Pfote, dann eine Pfote nach der anderen, ruhig bleiben und nicht festhalten. Beim Freigänger lohnt das besonders nach dem Streifzug durchs Beet und im Winter, wenn Streusalz und Splitt mit hereinkommen.
Wann die Pfote in tierärztliche Hände gehört
Reinigen ist Pflege, keine Behandlung. Offene oder nässende Stellen, Blasen, deutliche Rötung mit Wärme, ein Fremdkörper, der sich nicht lösen lässt, Lahmheit, anhaltendes Lecken an einer bestimmten Pfote oder ein plötzlich stark veränderter Geruch zwischen den Zehen gehören tierärztlich angesehen, bei Hund und Katze gleichermaßen.
Wo es den Zauberschaum gibt
Einzeln steht der Zauberschaum im Good4Pets Store, 200 ml für 14,90 Euro. Dazu gibt es ihn in mehreren Sets, in denen er mit den übrigen HundertHaar®-Pflegeprodukten kombiniert ist. Die Set-Preise liegen unter der Summe der Einzelteile.
Bezugsquellen und Preise
- Zauberschaum einzeln, 200 ml: 14,90 Euro
- Fell- und Pfotenset, Trimmstriegel plus Zauberschaum, je nach Zahnung 31,90, 34,90 oder 36,90 Euro. Die Variante mit Typ C passt für Hunde und für Katzen mit Unterwolle.
- Waschtag-Set, Blueberry Heaven plus Massagebürste plus Zauberschaum: 37,90 Euro. Das Shampoo ist für Hunde entwickelt und für Katzen nicht vorgesehen.
- Komplett-Fellpflegeset XL, Shampoo plus Bürste plus Striegel plus Zauberschaum, je nach Zahnung 56,90, 58,90 oder 60,90 Euro
Zum Start gibt der Code PFOTE10 zehn Prozent auf die vier HundertHaar®-Pflegeprodukte, also auf Zauberschaum, Trimmstriegel, Blueberry Heaven und die Massage- und Shamponierbürste. Für die Sets gilt er nicht, dort steckt der Vorteil schon im Set-Preis.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Pfoten wirklich ohne Wasser reinigen?
Für den Alltagsschmutz ja. Der Schaum löst Matsch und Staub von den Ballen und aus den Zehenzwischenräumen und wird trocken abgewischt. Nach einer richtigen Matschtour, bei der die Beine bis zum Bauch nass sind, bleibt das Fußbad die gründlichere Variante.
Ist der Zauberschaum für Hunde und für Katzen geeignet?
Ja, er ist für beide freigegeben. Bei Katzen wird er ausschließlich an den Pfoten angewendet, nicht auf Fell oder Körper. Er enthält keine ätherischen Öle, kein Mineralöl und keine Farbstoffe.
Wie oft sollte ich die Pfoten reinigen?
Immer dann, wenn etwas daran ist, und im Winter nach jedem Gang über gestreute Wege. Kurz und regelmäßig ist besser als selten und gründlich, weil sich Splitt und Salz sonst festsetzen.
Was mache ich, wenn Streusalz an den Pfoten war?
Salz entfernen, bevor das Tier die Pfoten ableckt. Der ZZF empfiehlt lauwarmes Wasser und dabei mit den Fingern durch den Bereich zwischen den Zehen zu streichen. Steht kein Wasser bereit, ist ein Reiniger ohne Wasser die schnellere Lösung. Danach die Ballen abtrocknen.
Was kostet der Zauberschaum und wo gibt es ihn?
200 ml kosten 14,90 Euro im Good4Pets Store. In den Fell- und Pfotensets, im Waschtag-Set und in den Komplett-Fellpflegesets XL ist er zusammen mit den übrigen HundertHaar®-Pflegeprodukten enthalten.
Der HundertHaar® Zauberschaum steht ab sofort einzeln und in mehreren Sets bereit. 200 ml für Hunde und Katzen, Reinigung ohne Wasser, mit weicher Silikonbürste auf der Pumpe. 14,90 Euro. Zum Start mit dem Code PFOTE10 zehn Prozent auf die vier HundertHaar®-Pflegeprodukte.
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